Am Dienstag hat sich der Stadtrat mit einer Mehrheit von 2 Stimmen gegen das Bäderschließungskonzept der Verwaltung ausgesprochen. Die Überraschung ist nach der langen Debatte zuvor wirklich gelungen. „Die Linke hat die Bürger für dumm verkauft“, so der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Andreas Neumüller. Die Linke hat zuvor bei der Demo gegen die Schließungen des Freibades Dudweiler der beiden Schulschwimmhallen und der Schließung des Kombibades Altenkessel für die Öffentlichkeit mitgewirkt. Sobald aber jene Stadtverordneten die Congresshalle betreten haben musste man feststellen, dass das Rot-Rot-Grüne Bündnis eine Tischvorlage auf der Tagesordnung hatte, die genau diese Schließungen vorsah; das einzig Neue war die Öffnung des Bades in Altenkessel an einem Tag. Frau Ungers erklärte für die Linke, dass sie diesem Konzept zustimmen möchten! Die Linke hat glatt die Wähler verarscht! Es ist das Glück der Bürgerinnen und Bürger in der Stadt, dass es in der Mehrheitsfraktion noch fünf Aufrechte gab, die den Kahlschlag nicht mitgemacht haben, so Neumüller. Frau Britz hat nun keine Mehrheit mehr im Rat, die Koalition und somit auch Frau Britz sind am Ende. Versorgungsentscheidungen der eigenen Genossen haben diese Koalition zusammengehalten, jedoch ist sie an der Sachpolitik gescheitert. Der Versuch der Koalition, die Bäder bis kurz nach der Kommunalwahl offen zu halten, ist das allerletzte, so die Junge Union. Der Vorsitzende der Schüler Union in Saarbrücken Frederik Fatz stellt noch mal die Wichtigkeit der Saarbrücker Bäder gerade für Jugendliche und Familien klar. Das Totobad hätte nie die Schließungen in Altenkessel und Dudweiler kompensieren können und auch die geplanten Schließungen der Schulschwimmbecken zeigen auf, dass die Stadt ihren Aufgeben nicht mehr nachkommt, so Fatz. Ein großer Dank gilt allen Bürgern und Vereinen, die im Vorfeld für den Erhalt der Bäder gekämpft haben, nicht nur auf der Demonstration heute, sondern auch in den Wochen davor. Wir danken genauso der CDU, FDP und den Freien Wählern für Ihre Standhaftigkeit. Wir können im Namen der JU, SU und allen Bürgern nun sagen: Das Kämpfen hat sich gelohnt! Neumüller, der auch Vorsitzender der CDU in Burbach ist, fordert gemeinsam mit Frederik Fatz den Rücktritt der Verwaltungsspitze.Die Stadtratssitzung war ein einziges Chaos, jedoch zumindest mit guten Ausgang für die Bürger. Die Oberbürgermeisterin hat keine Mehrheit und kein Konzept für die Zukunft der Stadt. Wo nur noch versorgt wird und Personal aufgebaut wird und Ämter wie die UBA als Prestige der Verwaltungsspitze herhalten müssen, bleiben die Bürger auf der Strecke. Frau Britz, setzen Sie diesem Treiben ein Ende und ziehen Sie die Konsequenzen! Diese Stadt braucht eine Führung, die im Interesse ihrer Bürger arbeitet!